Collage

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Montag, 9. Januar 2017

Ein letzter Post vor der Pause

Ich will ja doch noch ein kleines Lebenszeichen hier lassen, bevor ich mich morgen für fünf Wochen in die Reha verabschiede.
Ich sag Euch, packen für fünf Wochen ist wirklich speziell. 
Vor allem dann, wenn man so sperriges Zeug wie Bademantel, Badetücher, haufenweise Sportklamotten für drinnen und draußen und all solches Gedöns mitnehmen muss!
Gut dass ich mir schon eine größere Anzahl äußerst geräumiger Taschen genäht habe. Mit den beiden Koffern alleine wäre ich nämlich nicht ausgekommen! ;-)

Fünf Wochen ohne Ehemann, Familie und Katze sind ja schon eine gewisse Herausforderung. Aber fünf Wochen ohne Nähmaschine!!!

Um die Entzugserscheinungen einigermaßen im Griff zu behalten, habe ich eine Tasche mit Strickanleitungen, Nadeln und Wolle voll gepackt. Die blaue Arya, die Ihr im Header seht, ist jetzt ordentlich mit allem Notwendigen vollgestopft! Das ist übrigens eine Arya im Badetaschenformat ;-)

In der Vorbereitung habe ich allerdings auch permanent genäht. Vielleicht hält das dann gefühlt ein bisschen vor...

Entstanden ist dabei zunächst einmal ein rotes Kleid. 
Ich habe keine Ahnung, was mit mir los ist: Ich habe gerade eine Rot-Phase. Irgendwie lachen mich momentan dauernd rote Stoffe und rote Wolle an. 
Dann muss man das einfach mal ausleben, habe ich beschlossen.


 




























Das Kleid ist - wie bei mir ja oft - ein Marcy Tilton Vogue-Schnitt, Vogue 8957, den ich schon mal etwas abgewandelt in dezentem Schlamm-Ton genäht, aber anscheinend gar nicht gebloggt hatte.
Ich habe es heute schon kurz Probe getragen und finde, es sitzt super. Wenn ich zurück bin, zeige ich es mal beim MMM an der Frau.


Dann habe ich mir ein Shirt in einem schönen melierten Jersey mit kleinen dezenten Glitzerpunkten genäht.


Außerdem ein Shirt aus einem dickeren Jersey zum Drüberziehen.
Das ist nach dem Schnitt genäht, den ich auch kurz für die Weihnachtskombination in Betracht gezogen hatte, Vogue 9161





Ich hatte es schon einmal aus einem noch hier rumliegenden orangen Sweat genäht. Der Schnitt geht super für Lagenlook-Styling. Er ist ganz witzig mit kleinen Godets an den Seiten. Ich werde ihn sicher noch für den Sommer aus meinen geliebten Streifenstoffen nähen.

Ein bisschen gestrickt habe ich auch. Vor Weihnachten mussten noch ein paar Geschenke fertig werden: Mützen für Tochter und Sohn, Tuch und Socken für die Schwester etc.
Deshalb lag mein angefangener Starshower-Cowl ein bisschen länger rum.
Aber jetzt ist er fertig und darf mit verreisen. Das ist eher ein Cowl für drinnen, nicht so ein dickes wärmendes Teil wie meine anderen Tücher und Loops. Das Muster war jedenfalls toll zu stricken.




So Ihr Lieben, das wars jetzt erstmal bei mir. 
Bloggen vom iPad oder Handy finde ich nicht so prickelnd, deshalb werde ich in den nächsten Wochen höchstens mal auf Instagram was posten.

Macht es gut und schreibt schön viele Blogposts, um mich in der Reha mit Unterhaltung und neuen Ideen zu versorgen! 

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Weihnachtskleid-Sew-Along 2016 Finale



Da ist es endlich: das Finale unseres Weihnachtskleid-Sew-Alongs 2016.

Und damit kann ich nun Tragebilder meines neuen Lieblingskleids zeigen.
Soviel kann ich nämlich jetzt schon sagen :-)
Gemütlich, angenehm warm, aber nicht zu sehr und variabel durch das, was ich damit kombiniere.

Ich trage es hier mit schwarzem Shirt, dicker schwarzer Wollstrumpfhose und kniehohen Schnürstiefeln (obwohl man die nicht so gut erkennen kann).

Jetzt noch mal von der Seite, nicht ganz so schmeichelhaft, aber ich stehe mittlerweile zu meinen mehr barocken Formen ;-) (Fortgeschrittenes Alter hat auch seine positiven Seiten, was die eigene Akzeptanz betrifft!)



Ich wünsche Euch nun allen ein schönes, hoffentlich entspanntes Weihnachtsfest und rutscht gut ins Neue Jahr hinein.

Ich freue mich jetzt schon auf all die tollen kreativen gestrickten, gehäkelten, genähten oder was-auch-immer Dinge, die wir alle im nächsten Jahr in der Blogger-Gemeinschaft präsentieren werden!

Und jetzt geselle ich mich zu allen anderen Weihnachtskleid-Näherinnen auf dem Me-Made-Mittwoch-Blog!

Sonntag, 18. Dezember 2016

Weihnachtskleid-Sew-Along 2016: Fertig!




Der Weihnachtskleid-Sew-Along für dieses Jahr geht in die Endrunde. 
Und ich bin ganz glücklich!

Es ist ja immer ein bisschen riskant, für so eine Aktion einen Schnitt zu nehmen, den man noch nie genäht hat, Vogue 9112. Und dann noch aus einem komplett anderen Stoff als dem in der Anleitung vorgeschlagenen.
Und dann noch kariert!
Das hätte auch so richtig gründlich daneben gehen können ;-)

Aber Glück gehabt. Schnitt, Stoff und Muster haben sich gut miteinander vertragen.
Und es sitzt genau so, wie ich es mir gewünscht habe. 
Wobei Sitz bei so einem Schnitt ja eher die ganze Schulterpartie und die Ärmelausschnitte betrifft. Alles andere hängt ja mehr locker die Figur umspielend runter.

Also keinerlei Anlass für ungemütliche Form-Unterwäsche und Bauch-Einziehen!

Besonders zufrieden bin ich mit dem Kragen.


Da bin ich ja von der Anleitung abgewichen und habe ihn verstärkt und gedoppelt. Damit er die gewünschte Form erhält, werden übrigens auf beiden Seiten horizontale Falten eingenäht. Das gibt einen tollen Effekt, wie ich finde.


Die Ärmelkanten werden mit Schrägstreifen aus dem gleichen Stoff eingefasst. Das habe ich dann von innen mit der Hand angenäht. Ebenso wie den Saum. Wird einfach schöner, man hat den Stoff besser unter Kontrolle.


Hier kann man den interessanten Schnitt-Verlauf ein bisschen besser sehen. 
Und die seitlichen Eingrifftaschen.

Tragen werde ich es allerdings nicht so mit bloßen Armen, das ist mir dann doch ein bisschen zu frisch, sondern mit einem schwarzen Shirt. Das passt dann zu Stiefeln und Strumpfhose. Oder mit einem kleinen Jäckchen darüber.

So, und nun gehe ich mal gucken, wie weit die anderen Mitstreiterinnen so gekommen sind, alle versammelt beim Me-Made-Mittwoch!



Sonntag, 4. Dezember 2016

Weihnachtskleid-Sew-Along 2016: Es läuft


Heute ist schon der dritte Teil des Weihnachtskleid-Sew-Alongs 2016 der Me-Made-Mittwoch-Crew an der Reihe!

Ich bin ganz guter Dinge :-) Es sieht so aus, als ob Stoff und Schnitt miteinander harmonieren.

Der Stoff ließ sich richtig gut verarbeiten und durch den offenbar vorhandenen hohen Woll-Anteil (so genau kenne ich die Zusammensetzung nicht) sehr schön bügeln. 


Ich muss noch die Armlöcher einfassen und den Saum werde ich von Hand nähen.
Beim Kragen betreibe ich gerade etwas mehr Aufwand als im Schnitt vorgesehen.
Damit er so richtig schön Stand bekommt, habe ich das ganze gedoppelt und die beiden Teile miteinander verstürzt. 
Es sieht bislang so aus, als ob ich damit das gewünschte Ergebnis bekomme. Auf dem Foto ist er nur angesteckt, noch nicht genäht.

Ihr seht, ich scheine im Zeitplan zu liegen ;-)
Und jetzt gucke ich mal, wie es bei den anderen Damen so aussieht!

Montag, 28. November 2016

Fertig - das fluffige Tuch


Heute nur ganz kurz, weil ich mich so über mein neues Tuch freue!
Ich hatte es im letzten Post schon gezeigt, als es noch in Arbeit war. Heute Mittag abgekettet und ich liebe das Ding! Dieses Mischen von zwei dünnen Garnen und verstricken mit dicker Nadelstärke hat richtig Spaß gemacht. 




Es ist wie gesagt ein einfaches Dreieckstuch, bei dem man an den Rändern in Hin- und Rückreihen jeweils eine Masche zunimmt. Verstrickt ist Lana Grossa Silkhair mit Drops Brushed Silk Alpaca, Nadelstärke 9.

Das Ergebnis ist richtig groß, ein Teil zum Einkuscheln und wunderbar leicht und fluffig :-)
Ich verlinke es jetzt nochmal mit Frau Maschenfeins "Auf den Nadeln im November".

Mittwoch, 23. November 2016

Auf den Nadeln im November

Ich warne Euch schon mal vor. Das werden jetzt eine Menge Fotos ;-)
Was eigentlich nur daran liegt, dass ich es im Oktober verpennt habe, meine fertig gestrickten oder in Arbeit befindlichen Strick-Dinge zu zeigen.


Erst einmal gab es zwei Paar Socken für mich - siehe oben.

Danach stellte ich fest, dass ich ganz unbedingt eine warme Mütze brauche. 
Das Muster ist von drops mit dem netten Namen "Mossing around". 
Lässt sich prima stricken. An einem Nachmittag bis Abend fertig und absolut fernsehgeeignet.





Dann habe ich natürlich Tücher gestrickt. Ohne Tuch auf den Nadeln geht bei mir gar nicht. 

Dieses ist für meine Schwester. Ich habe das Muster größtenteils der tollen "Streifenhörnchen"-Anleitung von Frau Maschenfein entnommen. Aber ich habe es noch ein bisschen abgewandelt und kleiner gestrickt. Ich habe es mit super-fissel-dünner Alpakawolle gestrickt. Das ist dann mehr ein Drinnen-Tuch, das man nicht ganz so dick um den Hals wickelt.
Das Muster stricke ich auf jeden Fall noch mal, dann aber nicht mit dünner Fissel-Wolle!



Dann kam noch einmal meine besonders geliebte japanische Noro-Wolle an die Reihe. Da muss man nicht viel tun, weil die Wolle-Seide-Mischung mit den tollen Farbverläufen schon von alleine wirkt. Das ist also ein ganz simples Dreiecks-Tuch ohne Anleitung.


Aktuell habe ich noch zwei Sachen in Arbeit:

Das erste ist der Starshower-Cowl, ein Zwischending aus Loop und Tuch mit einem interessant zu strickenden Muster.



Und dann war mir noch ein bisschen nach Ausprobieren und Garne mischen. 
Ich hatte erst mit einem Knäuel Lana Grossa Silkhair angefangen, aber das alleine war mir zu dünn. Es kam nicht das dabei raus, was ich wollte.

Also verstricke ich das jetzt zusammen mit Silk Alpaca von Drops.
Auch hier wieder ein einfaches Dreieckstuch ohne Anleitung, aber gestrickt mit Nadelstärke 9. 
Eigentlich mag ich gar nicht so gerne mit derartig dicken Nadeln stricken. Aber ich mag jetzt die Optik und irgendwie gewöhnt man sich auch dran ;-)



Es macht richtig Spaß zu sehen, wie sich die Farben vermischen. Das werde ich sicher noch mal in anderen Kombinationen machen.

So, dieses gemischte Sortiment wandert jetzt rüber zu Frau Maschenfeins "Auf den Nadeln im November". Wieder einmal ganz lieben Dank für die Bereitstellung und Organisation dieser tollen Linkparty!

Montag, 21. November 2016

Weihnachtskleid-Sew-Along 2016 Vogue 9112


Wir treffen uns heute zum zweiten Teil des Weihnachtskleid-Sew-Along 2016, heute mit der Stoff- und Schnittvorstellung.

Die Entscheidung fiel dann ja doch ganz flott. Einige von Euch hatten sich in den Kommentaren für Vogue 9112 ausgesprochen. Und es reizt mich auch von allen Optionen am meisten.




Bei den Stoffen gab es dann auch gar nicht so viel hin-und-her-Überlegen. 
Ich wollte für den Schnitt gerne einen leichten Wollstoff nehmen. Und ich hatte gerade keine Lust auf Uni. 




Also habe ich mich für ein grau-anthrazit-farbenes Glencheck-Karo entschieden, das ich noch in meinen Vorräten hatte. Stash-Abbau! Immer gut!

Ob ich mir mit der Musterung allerdings selbst einen reinwürge, wird sich noch herausstellen ;-)

Ich habe schon mal zugeschnitten. 
Das Schnittmuster besteht aus gefühlten 597 Einzelteilen in ungewöhnlichen Formen. 
Da ein Karo anzupassen, ist eher unmöglich. Also habe ich das auch nur bei den oberen Schnitt-Teilen gemacht und dann einfach mal munter darauf los im schrägen Fadenlauf.

Wenn ich Pech habe, dehnt sich dann alles an den falschen Stellen aus.
Aber mal sehen, ich werde versuchen, das mit dem in den Griff zu bekommen, was man im englischen "stay-stitching" nennt. Ich habe nicht die geringste Ahnung, wie man das übersetzt. Das kommt davon, wenn man ununterbrochen mit Ami-Schnittmustern näht ;-) Im Prinzip näht man an den Kanten mit einem größeren Stich entlang, damit sie nicht so aus der Form gehen.

Als nächstes werde ich alle Markierungen schön artig mit Heftgarn durchschlagen. Auf dem Stoff hält keine Kreidemarkierung oder sonstiges.

Es war mal wieder ein bisschen schwierig mit dem Zuschneiden. Meine persönliche Nähzimmer-Oberaufsicht Miss Marple überwachte die Aktion mit Argusaugen aus nächster Nähe. Und hatte ihre Pfoten überall...



















Und machte sich ziemlich breit!

Ich gehe jetzt mal gucken, für was die Mitstreiterinnen sich entschieden haben.