Collage

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Sonntag, 4. Dezember 2016

Weihnachtskleid-Sew-Along 2016: Es läuft


Heute ist schon der dritte Teil des Weihnachtskleid-Sew-Alongs 2016 der Me-Made-Mittwoch-Crew an der Reihe!

Ich bin ganz guter Dinge :-) Es sieht so aus, als ob Stoff und Schnitt miteinander harmonieren.

Der Stoff ließ sich richtig gut verarbeiten und durch den offenbar vorhandenen hohen Woll-Anteil (so genau kenne ich die Zusammensetzung nicht) sehr schön bügeln. 


Ich muss noch die Armlöcher einfassen und den Saum werde ich von Hand nähen.
Beim Kragen betreibe ich gerade etwas mehr Aufwand als im Schnitt vorgesehen.
Damit er so richtig schön Stand bekommt, habe ich das ganze gedoppelt und die beiden Teile miteinander verstürzt. 
Es sieht bislang so aus, als ob ich damit das gewünschte Ergebnis bekomme. Auf dem Foto ist er nur angesteckt, noch nicht genäht.

Ihr seht, ich scheine im Zeitplan zu liegen ;-)
Und jetzt gucke ich mal, wie es bei den anderen Damen so aussieht!

Montag, 28. November 2016

Fertig - das fluffige Tuch


Heute nur ganz kurz, weil ich mich so über mein neues Tuch freue!
Ich hatte es im letzten Post schon gezeigt, als es noch in Arbeit war. Heute Mittag abgekettet und ich liebe das Ding! Dieses Mischen von zwei dünnen Garnen und verstricken mit dicker Nadelstärke hat richtig Spaß gemacht. 




Es ist wie gesagt ein einfaches Dreieckstuch, bei dem man an den Rändern in Hin- und Rückreihen jeweils eine Masche zunimmt. Verstrickt ist Lana Grossa Silkhair mit Drops Brushed Silk Alpaca, Nadelstärke 9.

Das Ergebnis ist richtig groß, ein Teil zum Einkuscheln und wunderbar leicht und fluffig :-)
Ich verlinke es jetzt nochmal mit Frau Maschenfeins "Auf den Nadeln im November".

Mittwoch, 23. November 2016

Auf den Nadeln im November

Ich warne Euch schon mal vor. Das werden jetzt eine Menge Fotos ;-)
Was eigentlich nur daran liegt, dass ich es im Oktober verpennt habe, meine fertig gestrickten oder in Arbeit befindlichen Strick-Dinge zu zeigen.


Erst einmal gab es zwei Paar Socken für mich - siehe oben.

Danach stellte ich fest, dass ich ganz unbedingt eine warme Mütze brauche. 
Das Muster ist von drops mit dem netten Namen "Mossing around". 
Lässt sich prima stricken. An einem Nachmittag bis Abend fertig und absolut fernsehgeeignet.





Dann habe ich natürlich Tücher gestrickt. Ohne Tuch auf den Nadeln geht bei mir gar nicht. 

Dieses ist für meine Schwester. Ich habe das Muster größtenteils der tollen "Streifenhörnchen"-Anleitung von Frau Maschenfein entnommen. Aber ich habe es noch ein bisschen abgewandelt und kleiner gestrickt. Ich habe es mit super-fissel-dünner Alpakawolle gestrickt. Das ist dann mehr ein Drinnen-Tuch, das man nicht ganz so dick um den Hals wickelt.
Das Muster stricke ich auf jeden Fall noch mal, dann aber nicht mit dünner Fissel-Wolle!



Dann kam noch einmal meine besonders geliebte japanische Noro-Wolle an die Reihe. Da muss man nicht viel tun, weil die Wolle-Seide-Mischung mit den tollen Farbverläufen schon von alleine wirkt. Das ist also ein ganz simples Dreiecks-Tuch ohne Anleitung.


Aktuell habe ich noch zwei Sachen in Arbeit:

Das erste ist der Starshower-Cowl, ein Zwischending aus Loop und Tuch mit einem interessant zu strickenden Muster.



Und dann war mir noch ein bisschen nach Ausprobieren und Garne mischen. 
Ich hatte erst mit einem Knäuel Lana Grossa Silkhair angefangen, aber das alleine war mir zu dünn. Es kam nicht das dabei raus, was ich wollte.

Also verstricke ich das jetzt zusammen mit Silk Alpaca von Drops.
Auch hier wieder ein einfaches Dreieckstuch ohne Anleitung, aber gestrickt mit Nadelstärke 9. 
Eigentlich mag ich gar nicht so gerne mit derartig dicken Nadeln stricken. Aber ich mag jetzt die Optik und irgendwie gewöhnt man sich auch dran ;-)



Es macht richtig Spaß zu sehen, wie sich die Farben vermischen. Das werde ich sicher noch mal in anderen Kombinationen machen.

So, dieses gemischte Sortiment wandert jetzt rüber zu Frau Maschenfeins "Auf den Nadeln im November". Wieder einmal ganz lieben Dank für die Bereitstellung und Organisation dieser tollen Linkparty!

Montag, 21. November 2016

Weihnachtskleid-Sew-Along 2016 Vogue 9112


Wir treffen uns heute zum zweiten Teil des Weihnachtskleid-Sew-Along 2016, heute mit der Stoff- und Schnittvorstellung.

Die Entscheidung fiel dann ja doch ganz flott. Einige von Euch hatten sich in den Kommentaren für Vogue 9112 ausgesprochen. Und es reizt mich auch von allen Optionen am meisten.




Bei den Stoffen gab es dann auch gar nicht so viel hin-und-her-Überlegen. 
Ich wollte für den Schnitt gerne einen leichten Wollstoff nehmen. Und ich hatte gerade keine Lust auf Uni. 




Also habe ich mich für ein grau-anthrazit-farbenes Glencheck-Karo entschieden, das ich noch in meinen Vorräten hatte. Stash-Abbau! Immer gut!

Ob ich mir mit der Musterung allerdings selbst einen reinwürge, wird sich noch herausstellen ;-)

Ich habe schon mal zugeschnitten. 
Das Schnittmuster besteht aus gefühlten 597 Einzelteilen in ungewöhnlichen Formen. 
Da ein Karo anzupassen, ist eher unmöglich. Also habe ich das auch nur bei den oberen Schnitt-Teilen gemacht und dann einfach mal munter darauf los im schrägen Fadenlauf.

Wenn ich Pech habe, dehnt sich dann alles an den falschen Stellen aus.
Aber mal sehen, ich werde versuchen, das mit dem in den Griff zu bekommen, was man im englischen "stay-stitching" nennt. Ich habe nicht die geringste Ahnung, wie man das übersetzt. Das kommt davon, wenn man ununterbrochen mit Ami-Schnittmustern näht ;-) Im Prinzip näht man an den Kanten mit einem größeren Stich entlang, damit sie nicht so aus der Form gehen.

Als nächstes werde ich alle Markierungen schön artig mit Heftgarn durchschlagen. Auf dem Stoff hält keine Kreidemarkierung oder sonstiges.

Es war mal wieder ein bisschen schwierig mit dem Zuschneiden. Meine persönliche Nähzimmer-Oberaufsicht Miss Marple überwachte die Aktion mit Argusaugen aus nächster Nähe. Und hatte ihre Pfoten überall...



















Und machte sich ziemlich breit!

Ich gehe jetzt mal gucken, für was die Mitstreiterinnen sich entschieden haben. 

Montag, 14. November 2016

Weihnachtskleid-Sew-Along 2016 Rückblick und Ideen

In der Näherinnen-Welt gibt es ja zum Glück Dinge, auf die man sich verlassen kann und das ist der bei der Me-Made-Mittwoch-Crew organisierte alljährliche Weihnachtskleid-Sew-Along.

In diesem Jahr haben sich Yvonet und Dodo bereit gefunden, die Gastgeberinnen für dieses großartige Rudel-Nähen zu sein! Schon mal vorab ein ganz dickes Dankeschön, denn das ist einfach eine Menge Arbeit!


Mein Rückblick auf die Weihnachtsoutfits der letzten Jahre reicht nicht ganz so weit zurück wie bei einigen anderen. 2014 begann ich zu bloggen und das war auch das Jahr meiner ersten Teilnahme.



Ich hatte mir einen Vogue-Schnitt von Lynn Mizono ausgesucht (Vogue 1410) und dann dazu noch ein passendes warmes Jäckchen genäht.
Und ich muss sagen, dass ich mir selten etwas genäht habe, in dem ich mich derartig wohl fühle. Es ist nach wie vor ein echtes Lieblingsteil!

2015 hatte ich etwas mehr Zeit und beschloss daraufhin, mir gleich zwei Weihnachtsoutfits zu nähen. 

Zunächst ein Kleid aus einem leichten Wollstoff nach Vogue 9025. Das hat auch mit einigen Änderungen am Schnitt durchaus gut funktioniert. Aber es war ein Kleid, das ich tatsächlich im letzten Winter nur wenig getragen habe. Ich habe es mittlerweile weiter vererbt.

Das zweite war eine Kombination aus Rock und Top: der Rockschnitt war Butterick 6180, das Top Vogue 9130. Beides sind Schnitte der Tilton Schwestern, Marcy und Katherine, die ich bekanntermaßen sehr liebe. Und diese Teile mochte ich so sehr, dass ich sie aus anderen Stoffen später noch mal genäht habe.




Mein persönliches Fazit: ich fühle mich in Kleidungsstücken, die ich im Lagenlook kreuz und quer kombinieren kann einfach am wohlsten. 
Ich mag Kleider, Tops und Röcke aus Jerseystoffen aller Art. Das macht die Auswahl definitiv leichter, da ich mir nichts nähen werde, das dann wie das Kleid aus dem letzten Jahr nur im Schrank herumhängt.

Ich bin trotzdem noch nicht so ganz fertig mit meiner Entscheidungsfindung. Sicherheitshalber habe ich schon mal ein paar Meter Romanit-Jerseys geordert. Ein schwarzer liegt schon hier, ein grauer mit kleinen bunten Einsprengseln ist noch unterwegs. Aber es kann sein, dass da farblich noch Bewegung reinkommt.
Ich liebäugele momentan noch mit Rot...

Bei den Schnitten sind ein paar in der Auswahl, die ich schon genäht habe, aber auch welche, die noch nicht ausprobiert sind.

Ganz weit vorne steht der Schnitt vom Weihnachtskleid 2014 Vogue 1410. Keine Ahnung, warum ich mir das bisher nicht noch einmal genäht habe!


Vogue 1410- Foto von der Vogue Patterns Website

Mit im Rennen ist allerdings auch Vogue 9112, der Schnitt liegt schon seit einiger Zeit da und wartet aufs Ausprobieren. Das wäre allerdings eher was für einen gewebten Stoff, nicht für Jersey. Das könnte ich mir gut als so eine Art Tunika mit Rock oder Hose darunter vorstellen.


Vogue 9112 - Foto von der Vogue-Patterns-Website

Auch noch nicht ausprobiert ist Vogue 9161, eine Rock-Top-Kombination, die eine interessante Schnittführung hat. 


Vogue 9161 - Foto von der Vogue-Patterns-Website





Es könnte auch sein, dass ich dieses Top mit einem anderen vorhandenen Rock- oder Hosenschnitt kombiniere...
Wie Ihr seht, ich habe eine grobe Richtung, aber so richtig entschieden ist noch nichts.

Ich bin jedenfalls schon mal gespannt auf die ersten Ideen meiner anderen Mitstreiterinnen!



Montag, 31. Oktober 2016

Die Carpet-Bag - Frau Machwerks neuer Taschenschnitt





Ich freue mich ja immer, wenn ich für Frau Machwerk probenähen darf. 

Aber dieses Mal habe ich mich fast noch ein bisschen mehr gefreut, weil das Thema der Tasche so schön ist. 

Inspiration war die berühmte Carpet-Bag von Mary Poppins, dieses wunderbare Teil, in dem sie offenbar unendlich viele Dinge mit sich herumtragen konnte.

Frau Machwerks Carpet-Bag gibt es in vier verschiedenen Größen, sozusagen für jeden Zweck eine:

- die kleinste ist ein Kulturbeutel
- die nächste Größe ist eine Handtasche
- dann gibt es eine größere Tasche für Schule oder Büro
- und zuletzt noch eine richtig große Reisetasche.

Allen gemeinsam ist, dass sie oben einen Taschenrahmen mit Federmechanismus haben. Dadurch lassen sich die Taschen richtig weit öffnen und sie haben einfach eine - wie ich finde - sehr schöne Form.

Der Schnitt reizte mich so sehr, dass ich beschloss, gleich zwei Varianten zu nähen: den Kulturbeutel und die Reisetasche.

Angefangen habe ich mit dem kleinen Kulturbeutel:


Ich habe mich sehr schnell für meine Materialien entscheiden können, weil es in Gretes Stoffsalat-Laden gerade diesen wunderbaren Canvas "Folk Birds" aus der "Les Fleurs"-Serie von Cotton&Steel gibt.

In den hatte ich mich schon verliebt, als er in den Laden kam. Und die Carpet-Bag war dann das perfekte Projekt.

Ich war dann außerdem wild entschlossen, mal ein bisschen was für mich Neues an Materialien auszuprobieren. 

Ich hatte bisher noch nie etwas mit Snappap gemacht. Das habe ich hier für die Eck-Patches genommen. Ich war angenehm überrascht, es ließ sich nach dem Waschen äußerst problemlos schneiden und nähen.



Beim Innenfutter hat mich dann allerdings der Teufel geritten: ich dachte, ich nehme jetzt einfach mal Kunstleder. Ist schön abwaschbar, sieht nett aus, und überhaupt...

Ist allerdings als Futter gräßlich zu vernähen. Würde ich jedenfalls auf gar keinen Fall jemandem empfehlen, der/die seine erste Tasche näht! 
Könnte damit enden, dass das Ding in die Ecke fliegt. 
Aber es hat am Ende geklappt und mit der Optik bin ich jetzt doch sehr zufrieden ;-)


Hier seht ihr, wie schön weit sich das Täschchen öffnen lässt. Und es passt eine Menge rein.



Hier noch mal eine Detail-Aufnahme: ich habe die Eck-Patches mit einer selbstgemachten Leinen-Paspel versehen.

Die nächst Aktion war dann das Nähen der großen Reisetasche. Und groß ist hier wirklich richtig groß!




Hier habe ich den Boden aus Zeltstoff genäht, der unten drunter noch ein paar Bodennägel bekommen hat.

Vorne hat die Tasche eine zusätzliche Reißverschluss-Tasche, wie üblich bei meinen Taschen mit einem von Frau Machwerks metallisierten Reißverschlüssen.




Für das Futter habe ich ein Alcantara-ähnliches Material verwendet, das ich noch im Vorrat hatte. Fühlt sich ganz gut an und sieht auch ganz gut aus. Aber es ließ sich auch definitiv nur mit Teflon-Füßchen vernähen. Das geht also einfacher ;-)

Für die Innentaschen habe ich noch ein Restchen meiner sehr geliebten Shimmer-Stoffe vernäht. 






Damit bei so einer großen Tasche alles sicher verstaut ist, hat sie auf der Rückseite ein Mappenschloss.



Die Träger sind die tollen von Frau Machwerk gefertigten Lederträger.

Dazu gibt es auf ihrem Blog allerdings auch eine super Anleitung. Für meine nächste Tasche werde ich das auf jeden Fall ausprobieren.

Das e-book für die Carpet-Bag gibt es ab heute in Frau Machwerks Shop.
Dort bekommt man auch die notwendigen Bügel und sonstiges Zubehör wie die Reißverschlüsse, Bodennägel etc.

E-book, Bügel und Rahmen wurden mir von Frau Machwerk zur Verfügung gestellt.

Liebe Frau Machwerk, es war mir ein Vergnügen, die beiden Taschen zu nähen!





Donnerstag, 27. Oktober 2016

Nähen mit Plan

 Ich nähe ja schon seit einigen Jahren den größten Teil meiner Kleidung selbst. Der große Vorteil ist, dass ich mittlerweile einen Kleiderschrank habe, in dem viele zueinander passende Dinge wohnen :-)

Am wohlsten fühle ich mich in Sachen, die ich übereinander schichten kann, neudeutsch im Layering-Look.

In den letzten Wochen habe ich wieder ein paar Teile genäht, die sich da gut einfügen. 

Als erstes eine Kombi in Blautönen: Zum drunter Tragen ein ärmelloses Top: 



Darüber kommt ein Shirt nach dem gleichen Schnitt, den ich vorher schon ein paar mal genäht habe (Vogue 9057).

Der Stoff ist ein wunderbar weicher Baumwoll-Jersey von Art Gallery aus Gretes Laden (leider schon ausverkauft...)




 Die Shirts waren als Kombi zu einer schon vorhandenen Walkjacke gedacht, die ich schon 2014 genäht hatte (und weiterhin supergerne trage!).


Seit ich das Stricken wieder angefangen habe, gibt es auch die passenden Accessoires, sprich Tücher, zum Outfit. Hier ist es meine "Lintilla" aus dem letzten Winter.

Die nächste Kombination bringt ordentlich Farbe in trübe Herbsttage:
Das Shirt ist nach dem gleichen Schnitt wie oben, auch wieder aus einem Art-Gallery-Jersey.




Das passende Teil existierte auch hier schon: eine sonnig gelbe Jacke aus Romanit-Jersey, auch schon 2014 genäht.



 Auch hier das passende Tuch, ein "Hitchhiker" , den ich im letzten Jahr produziert habe.


Ich habe schon länger nichts mehr mit den Damen bei "RUMS" geteilt. Das mache ich jetzt mal :-)